„In Ihrem alten Smartphone stecken ungeahnt viele Funktionen – machen Sie aus dem Allrounder einfach einen Spezialisten!“
Die Autor*in
Heidi Schmitt
Heidi Schmitt
Egal, ob mit ihrem italienischen Hund Panini oder als leidenschaftliche Läuferin: Heidi ist fast immer zu Fuß unterwegs. Die wilde Vermüllung von Grünflächen in ihrer Wahlheimat Frankfurt macht ihr dabei sehr zu schaffen. Mit alltäglichen Clean-up-Aktionen und der Tastatur hält die Bloggerin und Autorin dagegen. Ihr besonderes Interesse gilt außerdem innovativen Recyclingmethoden und verstecktem Elektroschrott in Dingen des Alltags.

Zero Waste

5 clevere Life-Hacks für weniger Abfall

Jeden Tag produzieren wir ungewollt eine Menge Abfälle. Doch nicht alles, was ausgemustert werden soll, ist wirklich schon reif für die Entsorgung. Und so manche Verpackung können wir durch den sparsamen Einsatz und die bewusste Wahl von Produkten vermeiden. Mit unseren 5 Life-Hacks möchten wir alltägliche Möglichkeiten dafür (wieder) ins Bewusstsein bringen.

1. Neues Leben für den alten Computer

Der alte PC oder Laptop ist langsam geworden und das Laufwerk stottert? Kein Grund, ihn schon vollständig abzuschreiben! Er lässt sich zum Beispiel noch als Heimserver für andere Geräte in Ihrem Haushalt nutzen – eine Serversoftware macht's möglich. Stichwort: Smart Home. Auch alte Smartphones lassen sich kreativ weiterverwenden. Wie wär's mit einem Sporthandy, das nur zum Musikhören genutzt wird? Einem Babyphone, einem E-Reader, einer Fernbedienung oder einer Überwachungskamera? Viele Apps bieten Unterstützung für genau diese Funktionen.

2. Schluss mit Food Waste

Auch durch das Wegwerfen von Nahrungsmitteln entsteht eine Menge Abfall. Dabei werden nicht nur Lebensmittel verschwendet, häufig fliegen auch gleich Umverpackungen aus Kunststoffen mit in den Müll. Was also tun? Kaufen Sie mit dem guten alten Einkaufszettel ein! Es gibt inzwischen coole Apps dafür. So vermeiden Sie spontane (Fehl-)Käufe und nehmen nur das, was Sie wirklich brauchen. Auch mit der Entscheidung für Bäckereiwaren vom Vortag tragen Sie zur Vermeidung von Lebensmittelverschwendung bei.

3. Die unterschätzten Reiniger: Essig, Soda und Zitrone

Wie viele Reiniger haben Sie im Küchenschrank – 5, 8 oder gar 10? Es lohnt sich, die meisten von ihnen nach und nach zu ersetzen – schließlich entfallen damit auch die Verpackungen aus Kunststoff. Essig eignet sich unter anderem verdünnt als Glas-, Allzweck- und Badreiniger, Natron erfüllt etwa die Funktion als Abfluss-, Backofen- oder Polsterreiniger und mit verdünnter Zitronensäure werden Töpfe, Kaffeemaschinen und Waschmaschinen wieder kalkfrei. Ein paar Tropfen ätherischer Öle sorgen für den gewünschten Frischeduft.

4. Klüger drucken

Drucken spart Abfall? Na klar – weniger Tintenverbrauch, weniger Verpackung, weniger Produkt. Klüger drucken gelingt auf vielen Wegen: 1. Immer darauf achten, welche Seiten gedruckt werden. Wer Internet-Seiten inklusive Werbebanner und Nutzer-Kommentaren ausdruckt, verschwendet Tinte und Papier. 2. Bei eigenen Dokumenten: Auf fette Schrift verzichten, Voreinstellung 70 % schwarz. Und natürlich 3.: Muss überhaupt gedruckt werden? Oder genügt auch die digitale Version des Dokuments (z. B. bei Bahn- oder Konzerttickets)?

5. T-Shirts zu Textilgarn

T-Shirts werden von allen Kleidungsstücken mit am häufigsten ausgemustert. Meist sind sie dann auch für die Second-Hand-Verwertung nicht mehr gut geeignet. Was aber immer geht: Die Herstellung von Textilgarn! Aus Textil- oder auch Bändchengarn können alle, die häkeln, stricken oder auch knüpfen können, etwas Neues fertigen – von Einkaufsnetzen und Brotkörbchen bis hin zu Teppichen. Aus ausgeleierten Shirts lassen sich so durchaus edle Dinge herstellen! Wie's geht, lest ihr bei Smarticular.